Haustier-News
Dritte Europäische Veterinärwoche beginnt
05.06.2010
Aufgrund des Erfolgs der Veterinärwochen 2008 und 2009 veranstaltet die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und der Europäischen Tierärztevereinigung (FVE) inzwischen schon zum dritten Mal eine europäische Veterinärwoche („veterinary week“). Unter dem Motto "Tiere Menschen = eine Gesundheit" steht in ganz Europa die Woche
vom 14. bis 20. Juni 2010. Im Fokus steht das Thema Identifikation und Rückverfolgbarkeit
innerhalb der Lebensmittelkette.
Die Veterinärwoche ist Teil der Öffentlichkeitsarbeit zur EU-Tiergesundheitsstrategie, dem Rahmenwerk für EU-Maßnahmen zur Tiergesundheit und zum Tierschutz bis 2013. Angesichts der dramatischen Konsequenzen, die Tierseuchenausbrüche auf Landwirte, Öffentlichkeit und Wirtschaft haben können, betont die Strategie ganz im Sinne der
europäischen Tierärzte das Prinzip "Vorbeugen ist besser als Heilen" und stellt die Sicherheit tierischer Lebensmittel und die Intensivierung der laufenden Überwachung und Bekämpfung von Tierkrankheiten in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung soll helfen, die Verbindung zwischen Tierseuchen und der öffentlichen Gesundheit stärker im Bewusstsein auch der fachlichen Öffentlichkeit zu verankern.
Bei der zweitägigen Auftaktveranstaltung am 14. und 15. Juni 2010 in Brüssel, zu der über 400 Teilnehmer erwartet werden, vertritt den bpt Vizepräsident Dr. Rainer Schneichel, der zugleich Vizepräsident der FVE ist. Die Konferenz beginnt mit einer Einheit zur Kennzeichnung lebender Tiere (Nutztiere und Kleintiere!) mit dem Ziel, eine bessere Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Ganz im Zeichen der Rückverfolgbarkeit steht der zweite Konferenztag, der Schwerpunkt soll hier auf der Lebensmittelketteninformation liegen. Ein Aspekt dabei wird auch die Produktkennzeichnung sein, die europaweit unter dem Stichwort „labelling“ diskutiert wird. Am Nachmittag wird zudem über die Bedürfnisse im
internationalen Handel beraten.
Nähere Informationen erhalten Sie im bpt-Europareferat (E-Mail: bpt.moog@tieraerzteverband.de) und bei der FVE unter www.fve.org oder direkt unter http://ec.europa.eu/food/dyna/conference/draft_programme_2010.pdf.
Ansprechpartner für diese Meldung:
Pressestelle des bpt: Astrid Behr
Tel. 069 - 66 98 18 - 15
Fax 069 - 66 98 18 - 55
email: bpt.behr@tieraerzteverband.de
Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt).


